Kirchen Pförring

Pförring Pfarrkirche

Geschichte unserer Pfarrkirche: 

  • erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1007. Zu dieser Zeit war der Vorläuferbau einem Märtyrer nämlich dem hl. Georg geweiht.
  • um 1180 entstand eine neue dreischiffige Basilika, die dann schon dem hl. Leonhard geweiht wurde
  • 1554 wurde die Kirche von einem Brand komplett vernichtet und anschließend wieder neu aufgebaut, aber nur einschiffig, nicht mehr dreischiffig wie vorher.
  • während des 30-jährigen Krieges und des spanischen Erbfolgekrieges wurde Pförring von vielen Plünderungen heimgesucht. Unsere Pfarrkirche blieb davon verschont.
  • im 18. Jahrhundert sind viele Menschen rund um Pförring durch Seuchen und Krankheiten gestorben. In Pförring dagegen starben fast keine Menschen, da in Pförring sehr religiös gelebt wurde.

Ihr heutiges Aussehen erhielt sie um 1903 mit einer Länge: 34m und Breite: 19m


Der Kirchenpatron:

Der Gedenktag des hl. Leonhard ist der 6. November.

Der hl. Leonhard lebte ca. im 6. Jahrhundert und gründete ein Kloster. Berühmt wurde er durch die vielen Wunder, die er bewirkte. Seine besondere Fürsorge galt den Gefangenen. Neben den Gefangenen wurde Leonhard besonders von den Wöchnerinnen, den Kranken und den Bauern angerufen.

Pförring Sebastianikapelle

Kapelle zum hl. Sebastian

  • steht in unmittelbarer Nähe zur Pfarrkirche
  • erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1489
  • war früher dem hl. Erhard geweiht
  • ab dem Jahr 1660 dem hl. Sebastian
  • 1735 erhielt die Kirche nach Erweiterungen und Umbau ihre heutige Gestalt
  • Schmuckstück ist ihr Altar mit einem Bild des Patrons der Kirche

Der Kirchenpatron:

Der Gedenktag des hl. Sebastian ist der 20. Januar.

Sebastian, Hauptmann der Prätorianer Garde am kaiserlichen Hof, bekannte sich öffentlich zum Christentum, woraufhin Kaiser Diokletian ihn zum Tode verurteilt und von Bogenschützen erschießen ließ. Er überlebte und wurde nach seiner Rückkehr erneut zum Tode veruteilt. Seinen Leichnam warf man in den städtischen Abflussgraben in der Nähe des Tibers, aus dem er von Christen geborgen wurde, nachdem er ihnen im Traum den Ort seines Verbleibens gezeigt haben soll. Danach wurde er in den Katakomben beerdigt.

Sebastian ist Patron der Sterbenden, Eisenhändler, Töpfer, Gärtner, Gerber,  Stadt-/Gemeindepolizisten, Soldaten und Schützenbruderschaften, Kriegsinvaliden, Büchsenmacher, Eisen- und Zinngießer, Steinmetze, Jäger, Leichenträger, Waldarbeiter. Weiter auch Patronat gegen Kirchenfeinde.

Ettling St. Andreas

  • von einem Berg aus schaut die Kirche mit ihrem massiven Turm ins Kelsbachtal
  • Erbauungszeit wird ins 12. Jahrhundert gelegt
  • erste Erwähnung einer Kirche in Ettling ist um 1060 – 1068 laut einer Urkunde des Stiftes Emmeram von Regensburg

 


Der Kirchenpatron: 

Der Gedenktag des hl. Andreas ist der 30.November.

Andreas war ebenso wie sein Bruder Simon Petrus ein Apostel Jesu Christi. Sein Beiname ist der Erstberufene.

Der hl. Andreas war der erste Bischof von Byzanz. Zur Zeit Neros wurde er an einem Kreuz mit schrägem Balken, dem sogenannten Andreaskreuz, gekreuzigt.

Er gilt als der Apostel Kleinasiens, Konstantinopels, der Russen und der Rumänen, und ist der Nationalheilige von Russland, Schottland und Rumänien.

Forchheim St. Margaretha

  • dürfte nur wenig jünger sein wie die Pförringer Pfarrkirche
  • um 1480 entstanden die Kirchenfiguren in der Kirche
  • aus dem 17. Jahrhundert stammt der barocke Hochaltar
  • Prunkstück sind die Figuren der 14 Nothelfer aus dem 15. Jahrhundert


Die Kirchenpatronin:

Der Gedenktag der hl. Margaretha ist der 17. Juli.

Margaretha war die Tochter eines heidnischen Priesters und wurde von einer christlichen Amme erzogen. Als der Vater die Hinwendung der Tochter zum christlichen Glauben bemerkte, verriet er sie beim Stadtpräfekten. Er war derjenige, der sie begehrte, aber von ihr zurückgewiesen wurde. Margaretha wurde im Gefängnis mit eisernen Kämmen und Fackeln gefoltert. Ihre Wunden heilten immer wieder. Schließlich wurde Margaretha durch Enthaupten hingerichtet.

Sie ist die Patronin der Schwangeren und Gebärenden. Sie gilt als eine der 14 Nothelfer und ist eine der wichtigsten Jungfrauen in der Kirche.

Dötting Zur Heiligen Dreifaltigkeit

  • erste Erwähnung einer Kirche war um 1590, die dem hl. Jakob geweiht war
  • in Anlehnung daran wird die Kirchweih am Sonntag vor Jacobi gefeiert
  • ihr heutiges Aussehen erhielt sie 1718
  • es ist ein Kleinod, das durch umfassende Renovierungsmaßnahmen vor dem Verfall gerettet werden konnte
  • seit dieser Renovierung finden wieder regelmäßig Gottesdienste statt

Der Namensgeber:

Der Gedenktag der hl. Dreifaltigkeit ist der Sonntag nach Pfingsten.

Sie bezeichnet die Wesens-Einheit von Gott Vater, Gott Sohn und Gott hl. Geist.

Vater = der Schöpfer
Sohn = der Erlöser
Heiliger Geist = der Vollender

Wackerstein Muttergotteskapelle

  • wurde 1952 aus Eigenmitteln von einer Privatperson erbaut
  • sie hat Platz für 50-60 Personen
  • 1972 wurde das Grundstück an die Kath. Kirchenstiftung Pförring übergeben
  • zum 25-jährigen Jubiläum wurde ein neuer Volksaltar errichtet