Kirchen Oberdolling

Pfarrkirche St. Georg

    • ist die zweite Kirche am gleichen Platz
    • erste frühgotische Kirche entstand im 13. Jahrhundert
    • mit dem Beschluss von 1877 den Friedhof an den östlichen Rand des Ortes zu verlegen, war der Weg für einen großzügigen Kirchenbau für viele Generationen frei
    • 1893 – 1895 entstand die heutige romanische Kirche

Der Kirchenpatron: 

Der Gedenktag des hl. Georg ist der 23. April.

Der Legende nach soll der hl. Georg eine Königstochter vor einem Drachen gerettet haben, daraufhin ließen sich die gesamten Stadtbewohner und ihr König taufen.

Ihm wurde ein siebenjähriges Martyrium auferlegt, bevor er dann einen Martyrertod starb.

Georg zählt zu den 14 Nothelfern. Er ist der Schutzpatron verschiedener Länder, Familien und Städte.

Sein Symbol ist das rote Kreuz auf weißem Grund. Weitere Attribute, die neben dem Georgskreuz als Erkennungsmerkmal dienen, sind der Drache, die Lanze sowie seine Darstellung als Ritter und Reiter.

 

Unterdolling St. Stephanus

  • Errichtung des Langhauses im 19. Jahrhundert
  • Turm stammt aus der Barockzeit
  • 3 Renaissancealtäre

Besonderheit: romanischer Türsturz (er zeigt in der Mitte ein Kleeblattkreuz eingerahmt von Sonne, Mond und Sterne)


Der Kirchenpatron:

Der Gedenktag des hl. Stephanus ist der 26. Dezember.

Er ist als erster Christ, der für seinen Glauben in den Tod ging, in die Geschichte eingegangen. Als Diakon unterstützte er in der Urgemeinde die Arbeit der Apostel. Durch sein großes Predigttalent erweckte er den Neid anderer jüdischer Gruppen, die ihn der Gotteslästerung beschuldigten. Nach seinem Satz: „Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen“, wird er ohne weitere Verhandlung zum Tode verurteilt. Dafür wird er vor die Tore der Stadt getrieben und dort gesteinigt.

Er ist der Patron der Pferdeknechte, Kutscher, Maurer, Schneider, Steinhauer, Weber und Zimmerleute.

Hagenstetten St. Maria Magdalena

  • gotischer Altarraum
  • barocke Erweiterung des Kirchenschiffes zur Fassung der Gläubigen
  • Parallelen zur Wallfahrtskirche in Bettbrunn

Besonderheiten:

  • zwei Figuren (Evangelist Johannes und die Patronin) aus dem 15. Jahrhundert
  • eine Darstellung der Armen Seelen im Fegefeuer


Die Kirchenpatronin:

Der Gedenktag der hl. Maria Magdalena ist der 22. Juli.

Maria Magdalena schloss sich Jesus als Jüngerin an, nachdem er sie von ihrer Besessenheit befreit hatte. Sie blieb bei der Kreuzigung und dem Sterben Jesu mit dabei. Sie war eine der ersten Zeuginnen des leeren Grabes und der Auferstehungsbotschaft des Engels. Der Engel gab ihr den Auftrag, den Jüngern davon zu berichten.

Sie ist die Patronin der Frauen, reuigen Sünderinnen und Verführten.

Harlanden St. Erzengel Michael

  • ist heute noch zum Teil von einem Wassergraben umgeben
  • war ursprünglich eine Burgkapelle
  • erhielt ihre heutige Gestalt um 1650

 


Der Kirchenpatron:

Der Gedenktag des hl. Erzengel Michael ist der 29. September.

Im christlichen Glauben gilt Michael als Bezwinger des Teufels in Gestalt des Drachens Höllensturz sowie als Anführer der himmlischen Heerscharen, die im Osten vor Gottes Thron stehen. Michael ist einer der vier Erzengel, die anderen drei sind Gabriel, Raphael und Uriel. Im Volksglauben erscheint er in der Position des Richters über Gut und Böse, deswegen sind seine Attribute die Waage und das Flammenschwert.

Er ist der Patron der Kaufleute, Bäcker, Apotheker, Sanitäter, Drechsler, Schneider, Glaser, Maler und Bankangestellten.

St. Lorenzi St. Laurentius

  • erbaut 1796
  • merklich kleiner als ihr Vorgänger
  • steht im Garten eines Privatanwesens
  • am Festtag des Kirchenpatrons wird ein Markt abgehalten

Der Kirchenpatron:

Der Gedenktag des hl. Laurentius ist der 10. August.

Er stammte aus Spanien und wurde später Erzdiakon von Papst Sixtus II. Der Papst wurde von Kaiser Valerian gefangen genommen und enthauptet. Auf dem Weg zur Hinrichtung beauftragte der Papst Laurentius, das Vermögen der Kirche an die Bedürftigen Roms zu verteilen. Nachdem er das Vermögen verteilt hatte, ließ ihn der Kaiser zunächst foltern und dann auf einem Rost zu Tode braten.

Er ist der Patron der Köche und Hirten.